Schwimmbecken Neubau innen

Beckenkörper, Bauweise, Abdichtung (Folie Polyester etc.), Fliesen, Beton-Sanierung, etc.

Moderatoren: Amateur, Axel Zdiarstek

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Klausdieter
Beiträge: 2
Registriert: 26.12.2012, 14:27

Schwimmbecken Neubau innen

Beitrag von Klausdieter »

Hallo,
haben uns ein größeres Anwesen angeschafft und wollen in einer vorhandenen Halle ein Schwimmbecken einbauen. Die Halle ist ca. 15 x 10 x 3,5 m. Wir haben uns entschlossen nur einnen Teil dieser fläche zu verwenden und diesen mittels einer laswand vom rest zu trennen.

Folgendes ist geplant:

Schwimbecken 9 x 4,5 x 1,3 m aus Stahlbeton gefliest.
Automatische Abdeckung der Fa. Grando
Pumpe und Filter der Fa. Grünbeck
Entfeuchtungstruhe von kaut

Das Becken liegt dreiseitig
an der Wand. Es soll kein Skimmerbecken werden, der Ablauf soll an einer Längsseite erfolgen.
Klausdieter
Beiträge: 2
Registriert: 26.12.2012, 14:27

Nun die Fragen

Beitrag von Klausdieter »

Welche Beheizung ist sinnvoll? Haben Gas-Brennwert-Therme. Wollen zusätzlich Solar aufs Dach und evtl noch ne Wärmepumpe.
Weiß jemand wie groß der Schwallwasserbehälter bei dieser beckengröße sein sollte?

Wären für einige Antrorten sehr dankbar.
Axel Zdiarstek
Beiträge: 3855
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Beitrag von Axel Zdiarstek »

hallo klaus,

nun ja, ich persönlich würde kein gefliestes becken bauen. aber das ist ansichtssache.
aber ein betonbecken hat keine wärmedämmung, die ist aber zu empfehlen !
ob nun deine technikauswahl das richtige ist ... keien ahnung, ist aber fast das teuerste.

zum beheizen, es kommt darauf an was du schon als heizung hast.
es ist lediglich ein wärmetauscher notwendig.
es ist natürlich zu erwägen eine luft / wasser oder besser eine erd / wasser wärmepumpe zu verwenden.

hast du eine kompetente firma die dich betreut ?

mit freundlichen grüßen
Axel
Amateur
Beiträge: 333
Registriert: 02.07.2004, 10:14

Beitrag von Amateur »

Hallo,

ich habe eine Schwimmhalle mit 4 x 8 x 1,65 m gefliestem Betonbecken (blaue Spaltplatten) und Überlaufrinne. Die Beckenwände sind außen nachträglich mit 6cm Resol-Hartschaum (WLG 022) gedämmt, der Beckenboden ist ungedämmt. Beheizt wird im Sommer mit einem 40 m² Solarabsorber und ansonsten mit einem Wärmetauscher zum Gastherme, die auch das Haus heizt. Außerdem ist eine Luft/Wasser Wärmepumpe installiert, die ich aber nicht mehr nutze. Ohne einen speziellen Wärmepumpentarif ist das Heizen per Wärmepumpe bei den hiesigen Strompreisen unwirtschaftlich.

Der Schwallwasserbehälter sollte nach üblicher Faustformel etwa 1/10 der Beckenfläche in m³ haben, bei Dir also rund 4 m³. Ich konnte platzmäßig nur 2 m³ unterbringen. Da das Becken aber nur von zwei Erwachsenen und nicht von einem Kindergeburtstag genutzt wird reicht das aus.

So eine Kaut Truhe zur Entfeuchtung hatte ich früher auch. Die war aber laut (Kühlschrankgeräusch) und verbrauchte sehr viel Strom. Inzwischen habe ich auf eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung umgebaut. Das ist wesentlich sparsamer und man hört nur ein leises Rauschen.

Als Pumpe habe ich eine inzwischen 14 Jahre alte Speck Bettar mit 8 m³/h. Die ist mit rund 400 Watt noch einigermaßen genügsam und reicht völlig für einen gleichmäßigen Beckenüberlauf. In diversen Foren kann man in letzter Zeit eine gewisse Gigantomanie bei der Pumpenauswahl feststellen. Manche installieren 20 m³/h und mehr. Eine schlüssige Begründung konnte bisher niemand bieten.

Der Filterkessel ist ein geteilter Noname aus GFK mit 50 cm Durchmesser und Sandfüllung. Die Wasserwerte werden über eine Prominent Dosieranlage automatisch geregelt. Ich verwende 50%ige Schwefelsäure zur pH-Wert Regulierung und eine Chlorelektrolyseanlage (Ospa Chlorozon) zur Desinfektion.

Baust du selbst oder lässt du bauen?
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