Wissenschaftliche Arbeit

Beckenkörper, Bauweise, Abdichtung (Folie Polyester etc.), Fliesen, Beton-Sanierung, etc.

Moderatoren: Amateur, Axel Zdiarstek

MichaelVollstedt
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Beitrag von MichaelVollstedt »

Hallo,

@melpool hilfe die "wissenschaftliche Arbeit", meine Facharbeit besteht darin Informationen von Fachleuten zusammenzustellen und ein Gesamtkonzept zu präsentieren. An dieser Stelle möchte ich allen danken die sich bereits rege daran beteiligen.

Thema Heizung:
Das Haus meines Lehrers ist ein Niedrigenergiehasu und kommt aussagegemäß nur mit der nierigen Vorlauftemperaturen von ~40°C aus.
Dabei wird eine Fußbodenheizung, aber auch die Flächen der Wände als beheizte Fläche genutzt. Würde sich allein mit einer Erweiterung dieses Heizkreislaufes ein Schwimmbad betreiben lassen. Ist eine Lösung der Beheizung der Schwimmhalle komplett mit neidrigen Vorlauftemperatur überhaupt möglich.
Diskutiert wurde zuvor ja schon das Konzept mit einer Bodenheizung im Becken. Auch eine größere Glasfläche ist vorgesehen. Somit sind auch Unterflurkonvektoren zwingend notwendig um Kondenswasseranfall zu vermeiden?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Vollstedt
melpool hilfe
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Beitrag von melpool hilfe »

Na ja, wenn Du das "wissenschaftliche Arbeit" nennst........ :shock:
weitere Informationen:
www.melpool.com (deutsche Flagge anklicken) und
www.melkam.de
Axel Zdiarstek
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Beitrag von Axel Zdiarstek »

hallo michael,

die niedertemperaturheitung schafft das mit der temperaturerhaltung auch. dann muss der wärmetauscher entsprechend groß sein. nur das erste aufheizen wird ohne zusatzheizung sehr lange dauern. das aufheizen benötigt ja in der summe die meiste energie.
da könnte ich mir solar als möglichkeit gut vorstellen, heißt im sommer mit solar hochheizen und dann mit der hausheizung die erhaltung betreiben.

mit freundlichen grüßen
Axel
Uwe Kreitmayr
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Beitrag von Uwe Kreitmayr »

Hallo Michael,

wie Axel ausführt ist niedrige Vorlauftemp. nicht entscheident, da größere Flächen dies ausgleichen könne.

Wenn nun in dem Niederenergiehaus nur eine Heizung mit z.B. 7 kW steht kann es eng werden.

Musst mal was zur Heizung schreiben. Brennwert oder Niedertemp, Öl Gas Strom ????
Wie Brauchwassererwärmung?

Fenster, insbesonders große Flächen sind ein Problem.

Musst dich mal mit der Behaglichkeit auseinandersetzen = f( Luft-Temp, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit, Oberflächentemp der Umgebung, Bekleidungszustand, usw.)

Wenn du unbekeidet vor einem großen Fenster stehst kann es sein, dass du meinst es zieht in Wirklichkeit ist es nur fehlende Wärmestrahlung. Gibt ein Fachwort dafür, fällt mir nur nicht ein.

Außerdem kann es tatsächlich eine Luftströmung von sich am Glas abkühlender Luft kommen, die dann relativ kalt über den Boden fliest ggf. dann auch noch über das warme Becken streicht und dort zu einer erhöhten Verdunstung führt.

In einem z.B. Wohnzimmer wird versucht, durch dichter verlegte Rohre der Fußbodenheizung dies zu kompensieren.

Ob dies in einer Schwimmhalle reicht weiß ich nicht. Glaub ich auch nicht.

In Schwimmbädern wird deshalb mit Unterflurkonvektoren gearbeitet. Ist optisch eine saubere Sache.

Es geht natürlich auch mit normalen Konvektoren zur Not auch mit Radiatoren vor den Fenstern. Problem nur wenn diese als Schiebetüren zu öffnen sind.
Ist eine Frage der bereitstehenden Investitionsmittel.

Zur Frage das Kondensatanfalles an den Scheiben; schwer zu beantworten, kann sein oder auch nicht.

Reicht normale Wärmeschutzverglasung mit 1,1 oder besser überproportional teurere mit 0,7, müßte ich nachlesen.
Steht in meinem RWE Bau-Handbuch.

Hast du dir das immer noch nicht besorgt????? Bibliothek ggf. über Fernleihe.!!!!!!!!

Solar für Pool im Garten ist sicher nicht schlecht. Im Haus aus meiner Sicht nicht sinnvoll. Machst einen Wasserwechsel und dann scheint die Sonne die nächsten 14 Tage nicht, bleibt das Wasser kalt.

Im Hochsommer ist das Pool mit 28 Grad eh schon reichlich warm, soll man es dann bei drei Wochen prallen Sonnenschein soweit aufheizen um Eier darin zu kochen???

Solar ist hier sicher eine schöne Spielerei, wenn genügend Geld da ist warum nicht.

MfG
uwe
MichaelVollstedt
Beiträge: 5
Registriert: 02.11.2005, 11:54

Beitrag von MichaelVollstedt »

Hallo,

Daten zur Heizung: Die bestehende Heizung erfolgt über einen Gasbrenner mit der Leistung 18kW, die benötigte Leistung beträgt ~11kW.
Also wären 7kW übrig zur Beheizung.

Wegen der Behaglichkeit ist eine Fußbodenheizung im Aufenthaltsbreich vorgesehen. Würde dies seinen Zweck erfüllen?

Prinzipielles Ziel meiner Arbeit ist es so kostensparend wie möglich zu planen? An welchen Ecken könnte oder sollte man nicht sparen?

mfg Michael Vollstedt
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